Liebe/lieber
Kerstin, Thomas, Frank, Michael, Dörtje-Maria, Magdalena, Serge, Juri, Harald, Michael, Godela, Gerald, Martina, Thomas, Ina, Michael, Sibylle, Felix, Corinna, Christa, Svenja, Michaela, Anne, Heino, Oliver, Werner, Georg, Christine, Jan, Kerstin, Michaela, Susanne, Patrick, Angelika, Monika, Kai, Frank, Arnd, Melanie, Sabine, Doris, Stefan, Dietmar, Holger, Frank, Silke, Frank, Alexandra, Nadja-Lisa, Ramona, Eilhard
Kennst du das: etwas ist dir zur Gewohnheit geworden, du hast dich arrangiert - auch wenn es ständig Kraft kostet und dich nervt?
Bestimmt wunderst du dich über das Foto. Diese Ausgabe von Attraversiamo - mail für dich startet tatsächlich mit der schwergängigen Haustür bei uns zu Hause. Schon kurz nach ihrem Einbau im Jahr 1997 schleifte sie etwas auf dem Boden. Von Jahr zu Jahr und abhängig von der Witterung war sie nur mit einiger Kraftanstrengung und nur bis zu einem gewissen Winkel zu öffnen. Gerade durch die schleichende Verschlechterung haben wir uns daran gewöhnt und letztendlich auch damit arrangiert. Sahen wir doch auch den Vorteil, dass die Tür selbst bei heftigem Schlagregen immer wasserdicht abschloss. In den letzten Wochen war allerdings ein Öffnungswinkel von 45 Grad nur mit heftigen Ziehens bzw. Drückens möglich.
Am Dienstag dieser Woche war ein Handwerker bei uns, um das Sicherheitsschloss im Türgriff eines unserer bodentiefen Fenster zu wechseln. Natürlich fiel ihm unsere schwergängige Haustür auf und er bot an, diese zu richten. Dies erwies sich schwerer als gedacht und so war er schon fast eine halbe Stunde damit beschäftigt, als ich mich zu einem Online-Termin in mein Arbeitszimmer verabschieden musste. Ich bat ihn, nach Abschluss der Arbeiten einfach die Tür zu schließen.
Erst am nächsten Morgen, als ich die Zeitung aus dem Briefkasten holen wollte, benutzte ich die Haustür wieder. Wie gewohnt drückte ich die Klinke und zog mit großer Kraft – um mit knapper Mühe zu verhindern, die Tür dadurch an den Heizkörper zu knallen, also sogar über 90 Grad Öffnungswinkel hinaus. Dieser Schreck wich dann der Freude, wieder eine leichtgängige Tür zu haben. Auch die nächsten Male, als ich die Tür von Innen oder von außen öffnen wollte, unterlief mir dasselbe: mit gewohnter Kraft zog oder drückte ich und fiel dann förmlich zusammen mit der Tür ins Hausinnere. Erste nach 3 Tagen gelang es mir, meine Kraft so zu dosieren, dass ich die Tür nicht bremsen musste. Was bleibt ist die Freude des neuen, größeren Öffnungswinkels.
In meinem Leben geht es vielleicht manchmal genauso. Ich habe mich mit gewissen Dingen abgefunden, z.B. mit Widerständen, die Ergebnisse schmälern oder gar die Wirksamkeit meiner Handlung verhindern. Ich scheue eine Reparatur, d.h. das Beseitigen der Widerstände und akzeptiere dafür eine unnötige Kraftanstrengung, eine Mehrbelastung. Und nach einiger Zeit ist mir die Mehrbelastung oder gar Überlastung meiner Kräfte gar nicht mehr bewusst und auch mit dem Mangel an Ergebnis oder Wirksamkeit habe ich mich arrangiert. Und wenn sich tatsächlich etwas ändert? Erst dann wird mir bewusst, wieviel Kraft ich (unnötig) aufgewandt habe. Und es dauert einige Zeit, bis ich meine Kraft angemessen dosiere – die neugewonnene Wirksamkeit bleibt.
Wie viele andere “schwergängige Türen” gibt es wohl in meinem - gibt es in deinem Leben? Wozu lasse ich sie - lässt du sie, wie sie sind? Wem nützt es, dass ich - dass du lohnende Baustellen im Leben nicht erkennst? Was würde eine neugewonnene Wirksamkeit alles bewirken?
Ich wünsche dir, dass du die schwergängigen Türen in deinem Leben erkennst. Dass du die Blockade entfernt, wenn und wann es für dich richtig ist. Und dass du die damit freigewordene Kraft und neugewonnene Wirksamkeit genießt.
Auch heute einige Updates und eine Bitte um Unterstützung „in eigener Sache“:
Der nächste Termin für Attraversiamo – dein Weg zu dir in St. Ottilien vom 19. bis 21. April 2024, www.attraversiamo.de, ist voll besetzt. Eilhard und ich freuen uns über das große Interesse und mussten leider 3 Interessierte auf die Warteliste vertrösten. Aufgrund der Belegung im Exerzitienhaus konnten wir weder weitere Zimmer (über die 8 fest gebuchten hinaus) für die Übernachtung noch einen größeren Seminarraum buchen. Vielleicht sollten wir einen zweiten Seminartermin anbieten? Oder von vorneherein mehr Zimmer und einen größeren Raum buchen? Welche Präferenzen hast du?
Noch einen freien sicheren Platz gibt es bei „Zur Ruhe kommen, das Grenzgänger-Seminar für Selbstständige und andere Dauerleistende“, ebenfalls in St. Ottilien vom 26.9. bis 4.10.2024 in St. Ottilien, www.grenzgaenger-perse.de Aus heutiger Sicht scheint es allerdings möglich, weitere Zimmer im Exerzitienhaus sowie einen größeren Seminarraum zu organisieren. Das macht aber nur Sinn, wenn weitere Anmeldungen abzusehen sind. Auch hier stellen sich mir einige Fragen nach Häufigkeit, Terminfenster und Größe. Welche Hinweise kannst du mir geben?
Neben Attraversiamo und dem Grenzgänger-Seminar findet ihr auf meiner Homepage www.fischer-perse.de auch das Angebot von Einzelcoachings. Zu allen drei Angeboten freue ich mich auf Empfehlungen von eurer Seite.
Du bist gefragt: Zu den geschilderten Fragen bitte ich dich um deine Unterstützung. Ich würde mich sehr freuen, wenn du mir deine Meinung, Präferenzen und Hinweise in dieser Mentimeter-Umfrage teilst: https://www.menti.com/alm78923vgey.
Diese Abfrage ist vollständig anonym und lässt keinen Rückschluss auf die Verfasser der Antworten zu. Du kannst jede Frage darin auch überspringen, wenn du sie nicht beantworten möchtest (Button Absenden/ Überspringen oder Weiter). Wenn du mir also etwas unter deinem Namen mitteilen willst, nutze bitte einen anderen Weg.
Vielen Dank für dein Mithilfe und Unterstützung im Voraus. Ich bitte dich, wenn du mitmachen willst, um Ausfüllen der Abfrage bis zum 15. April. Mein Tipp: mache es direkt, sobald sich ein Zeitfenster für dich ergibt.
An dieser Stelle: kommt gut durch die Karwoche und erlebt ein frohes Ostern!
Uwe
