Liebe/ lieber Kerstin, Thomas, Frank, Michael, Dörtje-Maria, Leni, Serge, Juri, Harald, Michael, Godela, Gerald, Thomas, Michaela, Ina, Michael, Sibylle, Felix, Corinna, Christa, Svenja, Martina, Estelle, Michaela, Anne, Heino, Oliver, Werner, Monika, Georg, Christine, Jan, Kerstin, Susanne
hallo!
Du darfst von mir wissen, dass ich mir mit dieser 3. Ausgabe von Attraversiamo – mail für dich schwer getan hab. Zwar habe ich mir von vorne herein mit der Ankündigung „in unregelmäßigen Abständen“ den zeitlichen Druck genommen. Dafür habe ich mich mit der Themenankündigung unter Druck gesetzt – mit der Ankündigung jedenfalls, die ich im Kopf hatte:
Ich war und bin inspiriert von einem Buch „Die 1%-Methode – Minimale Veränderung, maximale Wirkung: Mit kleinen Gewohnheiten jedes Ziel erreichen - Mit Micro Habits zum Erfolg“ von James Clear. Darauf gestoßen wurde ich durch eine Teilnehmerin in einem Webinar von Werner, danke Werner für deine Organisation. Einer meiner Wünsche ist, jeden Tag eine Stunde in einem Buch zu lesen. Bei der Verhinderung des in Erfüllung gehen des Wunsches bin ich sehr erfolgreich: mal gibt es soviel anderes zu tun, mal bin ich nicht in der Laune und mal ziehe ich den Feierabend vor. Dabei geht es im Buch gerade darum, mit Verhaltensänderungen zu arbeiten. Ich bin immer wieder von Menschen angetan, die ihre Verhaltensweisen ändern. So wie z.B. Harald, der in einer schwierigen Zeit seines Lebens mit dem Joggen im Wald angefangen hat und es noch heute regelmäßig macht. Die Häufigkeit und auch die Streckenlänge hat er kontinuierlich gesteigert. Danke für diese Inspiration Harald!
Ich habe mir Notizen gemacht, wie ich euch die Inhalte des Buches vermitteln kann. Das hat, dank meines oben geschilderten Erfindungsreichtums, gedauert. Und heute ist mir bewusst geworden, wie kognitiv, um nicht zu sagen „verhirnt“ ich das Thema angehe. Tatsächlich endete doch die letzte Ausgabe von Attraversiamo – mail für dich mit dem Thema der „kleinen Schritte“ von St. Exupéry. Und so werde ich auch die Umsetzung meiner Idee angehen.
Die kleinen Schritte – das heißt auch, mir einzelne Aspekte eines großen Themas oder Systems bewusst zu machen, auf Bestandteile zu achten bevor ich das große Ganze versuche zu bewegen. Welche Übung aus Attraversiamo – dein weg zu dir würde hier besser passen als eine progressive Muskelrelaxation nach Jacobson? Bestimmt erinnerst du dich an diese Übung. Wir haben sie vor dem Mittag- und auch dem Abendessen in St. Ottilien im Liegen durchgeführt haben. Nach dem Energieaufbau und der Arbeit an euren Themen bildete sie den Abschluss der jeweiligen Einheit. Mit ihr haben wir entspannt, das Energieniveau wieder sinken lassen – und einige sind auch schlicht und ergreifend eingeschlafen.
Vielleicht gibt es andere Entspannungsübungen, die euch mehr zusagen. Kostenfreie werden auch von vielen Krankenkassen angeboten. Ich habe mich für diese entschieden, trotz des Rauschens und der monotonen Stimme. Sie war mein erster Kontakt zu Jacobson und begleitete mich in zwei schweren Phasen meines Lebens. Ich habe sie damals entweder nach dem Mittagessen praktiziert, um wieder Energie zu tanken für den Nachmittag. Wenn keine Gelegenheit war, sie im Liegen durchzuführen dann klappte es auch im Sitzen. Und als ich in einem Projekt im Ausland war half sie mir, am Abend zur Ruhe zu kommen, d.h. ich habe sie zum Einschlafen genutzt. Mich hat zum einen das anspruchsvolle Projekt belastet. Mehr jedoch die Tatsache, dass ich nur alle drei Wochen nach Hause fliegen konnte und dass ich vor Ort sehr persönliche Konflikte aushalten musste.
Statt einer schlauen Zusammenfassung eines Buchs ist es nun eine eher persönliche Ausgabe von Attraversiamo – mail für dich geworden. Die mir wichtigen Aspekte des genannten Buches mit der 1% Methode: Verhaltensweisen, Identitätsorientierung statt Zielorientierung, Gewohnheiten werde ich in den nächsten Ausgaben aufgreifen.
Ich wünsche dir, dass du ein entspanntes Pfingstwochenende verbracht hast, die Sonne genießen kannst und du dir einen gelungenen Start in die nächste Woche erlaubst.
Viele Grüße
Uwe